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Neue Westfälische – Gütersloh 15.07.2005
Weltmusik auf der „Schweineorgel“
„Dr. Bajan“ spielt am Sonntag in Mohns Park
„Sovietabilly“: Eigenwilliger Stil der Band
Gütersloh (NW). Im Volksmund heißt das Instrument liebevoll „Schweineorgel“: Das Bajan, das russische Knopf - Akkordeon, kennt offenbar viele Einsatzmöglichkeiten. Welche Dimensionen diese Musik auch jenseits von Volkslied und Hau-Ruck-Polka hat, demonstriert das international besetze Ensemble „Dr. Bajan“ .
Am Sonntag, 17. Juli, ist die Gruppe ab 16.30 Uhr im Rahmen des „Gütersloher Sommers“ auf der Freilichtbühne in Mohns Park zu hören – wie immer kostenlos.
Das Konzert gehört zu dem vom Kultursekretariat NRW organisierten Veranstaltungsreigen „Klangkosmos Weltmusik“, die in den kommenden Wochen in 28 Städten und Gemeinden den Landes exotische Instrumente, neu Klänge und unbekannte Gesangsstile vorstellt.
Dass es sich bei der Musik von „Dr. Bajan“ um ungewöhnliche Ausdrückweisen handelt, zeigt schon der als „Sovietabilly“ titulierte eigenwillige Stil der Band.
Alle Musiker – dem Ensemble gehören an ein Russe, ein Ukrainer, ein italienischer Schweizer, ein Neuseeländer sowie zwei Deutsche – haben viel Erfahrung in den verschiedenen Genres europäischer Musik. Die Geige klassisch und folkloristisch, die Gitarre hat bereits Flamenco-Rhythmen kennen gelernt, der Kontrabass die Avantgarde sowie italienische Folkmusik, und das Schlagzeug hat schon zu allerhand Polkas und Rockstücken getrommelt.
Mit dieser Mischung wurden Nikolai Fomin, Anton Teslia, Davide de Bernardi, Alf Schulze, Pepe Wesjolkin und Justin Firefly Preisträger beim Wettbewerb „Musica Vitale“ 2004, und sie gewannen zudem den sechsten „world wide music award“ von Berlin und Brandenburg.
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„Schweinisch“ gut: Dr. Bajan rockt mit Sovietabilly und Jazz-Folk-Rock am Sonntag auf der Freilichtbühne in Mohns Park ab.